Zum einen gab es eine Gruppe von Problemen, die bei allen Versuchspersonen
auftraten (siehe Tabelle
), wobei ,,auftraten``
bedeutete, daß das Problem entweder von mir beobachtet wurde oder von
den Versuchspersonen aus eigenem Antrieb in der Nachbesprechung
genannt wurde. Diese Probleme wurden deshalb auch durchweg mit
,,schwer`` bewertet. Ausnahme: Die fehlende Erkennung des
Kommentarfeldes setzt die Bedienbarkeit meiner Ansicht nach nur
geringfügig zurück und ist deshalb als nur ,,leichtes`` Problem
eingeordnet worden.
Zum anderen gab es einige schwere Probleme, die aber nicht immer
auftraten (siehe Tabelle
). Dafür können verschiedene Gründe vermutet werden:
Die beiden Anfänger hatten anfangs noch kurz übersehen, daß die
Schichten beim Übereinanderziehen vertauscht werden (Problem
), doch es schnell gelernt.
Die Gewöhnung bedeutet aber nicht, daß es damit kein Problem mehr
wäre. Am Beispiel der umständlichen Aktivierung der Kriterien (Problem
) wird deutlich, daß es auch nach der Gewöhnung zu
deutlichen Behinderungen und zu weiteren Fehlerquellen führen
kann. Hier erwies sich die Nachbesprechung als wichtige ergänzende
Maßnahme!
Eine weitere interessante Beobachtung ist die fehlende Korrelation
zwischen beobachteten und von den Benutzern von selbst in der
Nachbesprechung genannten Problemen. So hatten zum Beispiel alle
Versuchspersonen Probleme mit der Parametereingabe (Problem
), doch nur eine nannte dieses Problem auch. Hätte man sich
allein auf die Benutzerbefragung gestützt, so hätte man nur einen
kleinen Teil der Probleme erkannt und wichtige Probleme, zum Beispiel
die nicht ausreichend deutliche Darstellung der zur Zeit aktiven
Kriterien, die zu fehlerhaften Plänen führen konnte, übersehen.