Zur Usability-Aktion


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Vorbereiten und Erkunden des Anwendungssystems

 

Installation des zu prüfenden Systems
BASS II wurde auf einem Laptop installiert. Es kann so den verschiedenen Versuchspersonen vorgeführt werden.
Einarbeitung in das zu prüfende System
Ich habe mich über mehrere Monate hinweg in das System eingearbeitet, so daß ich ohne die Zuhilfenahme (ohnehin nicht vorhandener) weiterer Hilfestellungen das Programm bedienen kann.
Erkunden der Funktionalität des Systems
Siehe vorherigen Punkt.
Prüfung der Eignung des Anwendungssystems
BASS II scheint mir subjektiv für den Einsatz zur Lösung der betrachteten Aufgaben geeignet zu sein. Konkret bedeutet dies, daß BASS II die benötigte Funktionalität zu besitzen scheint, Schichtpläne bezüglich der Verletzung von arbeitspsychologischen Regeln zu bewerten und manuell zu optimieren. Als Beleg habe ich zum einen diese Aufgabe selber an diesem Programm exemplarisch bewältgt, zum anderen gibt es eine Gruppe von Personen, die diese Aufgabe schon mit BASS II über einen längeren Zeitraum hinweg löst.
Festlegen von Prüfschwerpunkten
Es soll nur ein Teil von BASS II evaluiert werden. Dieser Teil beschäftigt sich mit der manuellen Optimierung von Schichtplänen bezüglich arbeitspsychologischer Kriterien und der Darstellung der verbleibenen Kriterienverletzungen. Dadurch ergeben sich für mich folgende Prüfschwerpunkte:
Übersichtlichkeit
Die wohl wichtigste Anforderung an die Darstellung der verschiedenen Schichten.
Selbstbeschreibungsfähigkeit
Da es sich bei der geplanten Zielgruppe auch um gelegentliche Benutzer handeln wird, ist dies ein wichtiges Kriterium. Die Selbstbeschreibungsfähigkeit vermindert die Anforderung an den Benutzer, sich die Bedeutung der dargestellten Informationen in der Zeit zwischen den Benutzungen merken zu müssen.
Erwartungskonformität
Da es sich hierbei um eine in der ISO definierte Mindestanforderung handelt und sie auch im Rahmen der Teilaufgabe prüfbar scheint, soll sie genauer betrachtet werden.
Erlernbarkeit
Normalerweise sollte dies schon durch die ,,Selbstbeschreibungsfähigkeit`` abgedeckt sein, denn der gelegentliche Benutzer soll sowieso möglichst wenig an diesem System lernen müssen.

Nicht genauer betrachtet werden andere Kriterien wie zum Beispiel ,,Datenschutz, Datensicherheit``, da sie nur anhand dieser Teilaufgabe wohl nicht bewertet werden können.

Diese Einschränkungen sollen den Prüfungsaufwand erheblich reduzieren.

Eine Schwierigkeit war, daß alle diese Beurteilungen subjektiv aufgrund meiner persönlichen Einschätzung der Aufgabe und der Benutzer erfolgten. Schließlich fanden eine genauere Benutzer- und Aufgabenanalyse ja gemäß Durchführungsvorschrift erst später im Verlauf dieser Evaluation statt! Weitere kritische Anmerkungen finden sich in Abschnitt gif. Im weiteren Verlauf der Evaluation wurde nach Feststellung der Benutzeeigenschaften eine wesentlich erweiterte Kriterienrangfolge erarbeitet (siehe Tabelle gif Seite gif).

Auswählen, Anpassen und Übernehmen der Prüffragen
,,Ist sich der Evaluator über die Prüfstrategie im Klaren, kann er aus der Prüffragensammlung (Anhang F) jene Prüffragen auswählen, die den jeweiligen Prüfschwerpunkten entsprechen. Dazu muß sich der Evaluator zuerst mit der Prüffragensammlung im Detail vertraut machen, um dann die entsprechende Auswahl vornehmen zu können. `` ([Oppermann 92] S.87)
Dazu ist anzumerken, daß es sich um immerhin 144 verschiedene Prüffragebögen mit mehreren Antwortvorgaben und Kommentaren handelt. Wie man sich mit einer solchen Menge von Fragen im Detail vertraut machen sollte, blieb für mich ungelöst.

Für diese Arbeit habe ich mich dann auf die später erfolgte weitere Prüfaufgabenauswahl bezüglich der Aufgabe (s.u.) verlassen, da ich keine Detailkenntnisse über die Fragebögen erworben hatte. Eine Anpassung der Prüffragen war dann ohne Auswahl logischerweise auch nicht möglich. Ich habe diese dann später nachgeholt.


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Diplomarbeit: Ronald Hartwig 16.05.97 20:12:21
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