Für die Heuristik werden die bereits bekannten Informationen zur
Aufgabenstellung und zum Benutzerprofil herangezogen (siehe Abschnitt
). Dadurch entfällt weiterer Aufwand beim Benutzer. Für
den Entwickler bzw. den Evaluator entsteht noch der Bedarf weitere
Evaluatoren bereitzustellen. In diesem Falle waren es zwei weitere
Studenten, die sehr an Softwareergonomie interessiert waren. Der eine
beendete gerade seine Diplomarbeit in diesem Bereich, der andere hatte
immerhin gerade seine Hauptdiplomsprüfung für diesen Bereich sehr
erfolgreich abgelegt. Gemäß [Nielsen 93] (S. 156) finden bereits drei
Evaluatoren 75% der vorhandenen Gebrauchstauglichkeitsprobleme. Dies
wird in diesem Fallbeispiel näher untersucht. Dzida merkte dazu
kritisch an, daß bei dieser Methode nicht sichergestellt würde, daß
nicht die schlimmsten 25% der Probleme unentdeckt blieben
[Dzida 97]. Dies wird dann in der Gesamtbewertung näher betrachtet.