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Evaluationsmethoden

Nach Holz auf der Heide ( [Holz 93] S. 160) gibt es drei mögliche Ziele, die durch Evaluation verfolgt werden:

Which is better ?
Der Vergleich bestehender Alternativen. Dies kommt in diesem Fallbeispiel mangels Vergleichsprodukt(en) nicht in Frage. Lediglich der Hintergedanke, daß die Alternative zu BASS II die Bewertung von Schichtplänen mit Papier und Bleistift ist, ist bei der Bewertung von Maßen wie Zufriedenheit, Effizienz und Effektivität wichtig.
How good ?
Ziel ist hier der Nachweis, daß das Produkt gewünschte bzw. geforderte Qualitätsmerkmale aufweist. Im Fallbeispiel wäre dies der Nachweis, daß BASS II in seinem jetzigen Zustand die Norm ISO 9241 Teil 11 ([ISO9241-11 96]) erfüllt. Diese Zertifizierung soll am Ende erfolgen und bezieht sich also auf BASS II im Sinne einer auslieferbaren Version. In der Literatur wird diese Art der abschließenden Bewertung als ,,summative`` Evaluation bezeichnet.
Why bad?
Da andererseits aufgrund der Ergebnisse der Evaluation auch unter Umständen eine neue Version für die DOS/Windows Betriebsplattform erstellt werden soll, bzw. die jetzige Version auch als Prototyp angesehen werden kann, ist die Schwachstellenanalyse ein wichtiges Ergebnis der Evaluation in diesem Fallbeispiel. Dies wird von Dzida ([Dzida 97]) als ,,konstruktive`` und sonst häufig auch als ,,formative`` Evaluation bezeichnet.

In der Literatur ([Holz 93], [Nielsen 93], [Dzida 97], [ISO9241 96], [Fähnrich 96] und viele andere mehr) werden verschiedene Methoden (,,Mittel`` bei [Holz 93]) zur Evaluation vorgeschlagen, die ich auf ihre Anwendbarkeit für dieses Fallbeispiel hin im Folgenden diskutieren werde. Im Abschnitt gif werden die benutzten Methoden dann nocheinmal, anhand der in der Durchführung gemachten Erfahrungen, abschließend betrachtet.




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Diplomarbeit: Ronald Hartwig 16.05.97 20:12:21
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