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Vorwort: Form und Formulierungen dieser Diplomarbeit

,,Wer sich verteidigt, klagt sich an`` (Volksmund)
Wenn auch etwas Wahres an dieser Weisheit ist, so möchte ich ein paar Formentscheidung in dieser Arbeit kurz rechtfertigen, da ich sie ganz bewußt getroffen habe. Schließlich soll auch ein Text ,,gebrauchstauglich`` sein.

Umfang
Ich habe die verschiedenen Evaluationen im Anhang sehr ausführlich wiedergegeben, so daß die Arbeit relativ umfangreich geworden ist. Ich wollte auf diese detaillierte Schilderung der drei Ansätze aber nicht verzichten, denn nur so kann nachvollzogen werden, wie es zu der einen oder anderen Entscheidung gekommen ist. Jeder Leser mag so auch selber kritisch meine Entscheidungen betrachten und unter Umständen zu anderen Schlüssen kommen.

Diskriminierung durch Sprache
In einer Arbeit, die sich größtenteils mit Normenkonformität beschäftigt, gerade bei der Sprache einen nichtnormierten Weg (Binnen-I, wechselnde Bezeichnungen männlich-weiblich jeweils 50% oder rein weibliche Formen) zu gehen, wäre ein Widerspruch in sich. Einen Konsens über einen neuen Weg der Bezeichnung neutraler Formen scheint es so bald nicht zu geben, denn auch die neuerliche Rechtschreibreform beinhaltet meines Wissens keine dahingehende Veränderungen.

Anglizismen
Ich habe in dieser Arbeit keinen besonderen Anstrengungen unternommen, englische Bezeichnungen zu vermeiden. Schließlich sind gerade in der Informatik manche Übersetzungen immer noch unklar oder sogar mehrdeutig, wohingegen die zumeist englischen Fachbegriffe für viele Objekte oder Sachverhalte eindeutig bestimmt sind.


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Diplomarbeit: Ronald Hartwig 16.05.97 20:12:21
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