Anmerkungen von E3 nach den Tests
E3 kannte das Programm sehr gut, so daß wir gleich mit der Bearbeitung
der Aufgabe beginnen konnten.
- E3 ist sich unsicher, ob sie sich im Schichtbedarf oder im
Schichtplan befindet.
- E3 geht bei dem Kriterium ,,Ruhezeiten zwischen zwei Schichten``
gleich auf das Minimum 11 Stunden. Die maximal geforderten 16 Stunden
seien unsinnig.
- E3 fragt noch während der Eingabe der Kriterien nach einem Blatt
Papier, um sich dort die Kriterien, die sie einhalten soll und die
Parameter zu notieren. [Und dies obwohl sie einerseits ja die
Kriterienliste ausgedruckt vor sich liegen hatte und andererseits die
aktuellen Parameter auf dem dauerhaft geöffnet Fenster ,,Bewertung``
eingetragen waren!] ,,Wenn ich die nachher eingetragen habe, weiß ich
die nicht mehr.``
- E3 benutzt im Gegensatz zu E1 und E2 die Funktion ,,Bewerten``,
um die Plandarstellung zu aktualisieren. Alle anderen haben
stattdessen jeden Punkt einmal deaktiviert und wieder aktiviert, was
den gleichen Effekt hat.
- Bereits nach sechs Minuten ist die erste Aufgabe bearbeitet.
- E3 speichert zunächst einfach unter einem anderen Namen ab. Ich
bitte sie dann aber, auch noch einen Kommentar zu diesem Schichtplan
hinzuzufügen. Diese Option ist aber auch E3 unbekannt. Sie sucht
zunächst im Menüpunkt ,,Datei`` und gibt dann auf. Ich erläutere ihr
daraufhin die Funktionsweise der Kommentareingabe bei BASS II. ,,Da
ist von unserer Seite nie darüber gesprochen worden, sonst würde ich
das jetzt zumindest wissen. ... Würde ich nie benutzen.``
- E3 sagt, daß sie nun zunächst den Plan verlassen und unter dem
eben neu vergebenen Namen neu öffnen müßte, um unter diesem neuen
Namen weiterzuarbeiten. [Das ist dann auch der Work-Around für
,,Speichern als...``.] Sie gibt an, dies immer so zu machen.
- Bei der neuen Aufgabe benutzt E3 dann wieder den gleichen Namen,
wie für die erste Aufgabe und hängt eine ,,2`` an. Auf meine Frage,
warum sie dies täte, gab E3 an, daß die Daten zwar vermutlich [!] in
verschiedenen Verzeichnissen gespeichert würden, aber sie würde es
trotzdem so machen.
- E3 gibt nun die Paramter der darzustellenden Kriterien
hintereinander ein und aktualisiert dann den Plan über den Menüpunkt
,,Bewerten``.
- E3 verschiebt einige Male beim Eingeben von Parametern die Maus
ausserhalb des aktuellen Fensters, so daß die Werte in dem nun so
deaktivierten Fenster nicht mehr angenommen werden.
- Zur Lösung der zweiten Aufgabe öffnet E3 auch noch einmal
den dazugehörigen Schichtbedarf, um sich darüber einen Überblick zu
verschaffen. Anhand dieses (mentalen) Bildes beginnt E3 nun den Plan
manuell zu optimieren.
- Mit sichtlichem Widerwillen beendet E3 auch die zweite
Aufgabe. Sie ist unzufrieden mit dem von ihr gerade erstellten Plan,
da er ihren eigenen (strengeren) Maßstäben nicht
genügt. ,,Normalerweise würde ich das nicht so machen...``. Die
Bearbeitung der zweiten Aufgabe hat 12 Minuten gedauert.
- Sie speichert den Plan nun unter einem neuen Namen ab, schließt
diesen Plan und öffnet den neu erzeugten Plan und möchte diesen nun
weiter optimieren. [Dies hat den Verlust des Zwischenergebnisses zur
Folge! Begründung: Beim Abspeichern unter einem neuen Namen wurden die
Änderungen nur unter diesem neuen Namen gesichert. Da im
Folgenden aber an diesem neuen Plan weiter geändert wird, ist dieser
Zwischenstand also verloren, denn unter dem alten Namen steht ja noch
der Plan vor diesen Änderungen! Eine Sicherheitsrückfrage gab es
nicht, da es dem Programm offensichtlich ausreicht, daß überhaupt
gespeichert wurde nach der letzten Änderung.]
- E3 nimmt nur noch wenige Änderungen an dem Plan vor und
speichert ihn dann (ohne Namensänderung) ab.
Anmerkungen von E3 nach den Tests
Diplomarbeit: Ronald Hartwig 16.05.97
20:12:21
Abgabeversion