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Weitere Tests für spezielle Probleme und Lösungsansätze

Beispiel: Farbanzahl in der Schichtplandarstellung

,,The number of colours simultaneously presented on a display should be based on the perfomance requirements of the task. In general, the number of colours simultaneously presented should be minimized. For accurate identification the default colour set(s) should consist of no more than eleven colours for each set (see part 12 of ISO9241).`` (aus [ISO9241 96] Teil 8, S.19)
Für diesen Fall ist also nicht klar, inwiefern die Anforderungen an die Performance die hier vorliegende Anzahl von Farben erlaubt oder nicht. Immerhin wird die maximale Anzahl von elf Farben nicht überschritten.

Die drei Verfahren brachten kaum verwertbare Ergebnisse zu der Frage, ob und wie die Anzahl von Farben zu gestalten sei oder ob sie so tolerierbar sei. Hier könnten weitere Tests, ggf. unter Laborbedingungen mit weiteren, u.U. auch fachfremden Benutzern Aufschluß bringen.

Es ergibt sich der Bedarf zu weiteren Nachforschungen in anderen Quellen, zum Beispiel der allgemeinen Ergonomie (siehe [Schmidtke 74], Abschnitt ,,Anzeigengestaltung``). An dieser Stelle sei darauf verwiesen, daß es überhaupt nicht sehr sinnvoll ist, jedes Mal das ,,Rad neu zu erfinden``, sondern das es (kosten-) günstiger ist, bereits bestehende Erkenntnisse aus der ,,Obermenge`` Ergonomie für die speziellere Software-Ergonomie zu nutzen (vgl. [Nachreiner & Mesenholl 92]).

Zusätzlich denkbar wären nun Tests mit einem vereinfachten Programm, in dem verschiedene Darstellungsformen gegeneinander an einer statistisch relevanten Zahl von Versuchspersonen getestet würde. Dabei müßte natürlich sichergestellt werden, daß die Versuchspersonen in Sachen Farberkennung zu den tatsächlichen potentiellen Benutzern repräsentativ sind.


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Diplomarbeit: Ronald Hartwig 16.05.97 20:12:21
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